Wussten Sie, dass weltweit über 4.26 Milliarden Menschen E-Mail nutzen? Aus geschäftlicher Sicht bietet E-Mail einen direkten und persönlicheren Kanal zur Kommunikation mit Kunden und Geschäftspartnern.
E-Mail-Drosselung bedeutet die Begrenzung der Anzahl von E-Mails, die gleichzeitig an einen bestimmten Internetdienstanbieter (ISP) oder Server gesendet werden. Versendet ein Absender eine große Anzahl von E-Mails auf einmal, können die ISPs diese als Spam kennzeichnen und blockieren. Obwohl dies wie eine Einschränkung erscheint, bietet es Absendern auch einige Vorteile.
Was ist E-Mail-Drosselung? Konzeptionell gesehen ist E-Mail-Drosselung der Prozess, bei dem die Anzahl der E-Mails, die Sie über einen Server an einen ISP oder Remote-Server senden, innerhalb eines bestimmten Zeitraums absichtlich begrenzt wird.
Um zu vermeiden, dass Ihre Nachrichten von Internetanbietern blockiert werden, sollten Sie die Zustellung verteilen. Dies bietet mehrere Vorteile. Erstens können Sie ermitteln, wie viele E-Mails während Zeiten mit hohem E-Mail-Aufkommen zugestellt werden, wodurch sich Ihre Chancen auf positive Rückmeldungen für Ihre E-Mail-Kampagnen erhöhen. Die gewonnenen Daten sind auch für die Planung zukünftiger Kampagnen hilfreich.
Durch die Drosselung der Antwortzeiten können Sie die Reaktionen effektiv steuern. Wenn Sie beispielsweise in Ihren E-Mails einen Anruf als Handlungsaufforderung eingefügt haben, verschafft Ihnen die Drosselung ausreichend Zeit, um… Verwalten Sie Ihr Callcenter Sie erhalten außerdem eine bessere Kontrolle über die Serverbandbreite Ihrer Website, insbesondere bei Sonderverkäufen und Werbeaktionen.
Drosselung ist für Absender mit hohem E-Mail-Aufkommen, die maximale Antwortraten priorisieren, nachteilig, da eine positive Resonanz nur durch zeitnahe Zustellung erreicht werden kann. Zu dieser Kategorie gehören beispielsweise Daily-Deal-Portale. Das Zeitfenster für maximale Umsätze ist in solchen Branchen meist kurz. Daher müssen alle E-Mails umgehend an die Abonnenten zugestellt werden. In solchen Fällen muss der Absender eine einwandfreie E-Mail-Reputation hinsichtlich der Zustellung gewährleisten. Sobald ein Internetdienstanbieter (ISP) einen Absender als Spammer einstuft, verschärft er die Standards. Daher ist es unerlässlich, sich an bewährte Verfahren zu halten. Gegebenenfalls kann ein professioneller E-Mail-Anbieter die Festlegung und Einhaltung dieser Standards für Sie übernehmen.
Im Folgenden wollen wir uns ansehen, wie die Drosselung funktioniert und welchen Einfluss sie auf den E-Mail-Versand hat.
Was führt zur Drosselung von E-Mails?
Wenn ein Internetdienstanbieter (ISP) die Anzahl zulässiger E-Mails eines bestimmten Absenders innerhalb eines bestimmten Zeitraums begrenzt, spricht man von E-Mail-Drosselung. Sobald die Drosselung aktiv ist, werden E-Mails, die das Limit überschreiten, automatisch abgewiesen. Dies führt zu einer hohen Anzahl von Unzustellbarkeitsbenachrichtigungen (Bounces). Ein anderer Begriff für E-Mail-Drosselung ist „Verzögerung“.
Die Dauer der Drosselung hängt von der jeweiligen Situation ab, ist aber meist nur vorübergehend. Typische Fehlermeldungen im Zusammenhang mit der Drosselung sind beispielsweise: „Das Postfach des Benutzers ist voll“ oder „Der Benutzer erhält derzeit zu viele E-Mails. Bitte versuchen Sie es später erneut.“ Diese Fehler der Kategorie 400 werden in der Regel innerhalb von 72 Stunden behoben.
Wenn Ihre E-Mail den Empfänger nicht erreicht, kann dies daran liegen, dass dessen Postfach voll ist. Es kann auch sein, dass alle Ports des Servers geschlossen sind und dieser daher keine E-Mails empfangen kann. Ein dritter Grund könnte sein, dass der empfangende Server Ihre IP-Adresse(n) nicht identifizieren kann und Ihre Nachrichten daher als Spam einstuft. Um dies zu vermeiden, sollten Sie stets eine positive Beziehung zu Ihren Empfängern aufbauen, damit diese Sie besser kennen.
Es ist üblich, dass Empfänger den Absender als Spam markieren. Der Server blockiert Sie deswegen zwar nicht, empfängt aber keine weiteren E-Mails, bis er Reaktionen von anderen potenziellen Empfängern derselben E-Mail erhalten hat.
Die Drosselung von E-Mails sollte ordnungsgemäß gehandhabt werden, um sicherzustellen, dass sie sich nicht negativ auf Ihre Absenderreputation auswirkt.
Wie lässt sich die Drosselung von E-Mails verhindern?
Es gibt verschiedene Strategien, um das Problem der Drosselung zu verhindern, darunter:
- Planen Sie Ihre E-Mails so, dass sie über einen längeren Zeitraum versendet werden.
- Segmentieren Sie Ihre E-Mails nach Domains. Sie können Ihre Listen auch in mehrere Teile unterteilen, beispielsweise Marketing- und Transaktions-E-Mails getrennt gruppieren, um die Reputationen separat zu behandeln.
- E-Mails werden zu einem früheren Zeitpunkt versendet, damit jeder Empfänger die E-Mail vor dem „Abschluss“-Termin erhält.
Die Drosselung von E-Mails ist untrennbar mit dem E-Mail-Zustellungsprozess verbunden. Angesichts der Komplexität des gesamten Prozesses und der individuellen Anforderungen jedes Internetdienstanbieters (ISP) sollten Sie mit einem kompetenten Experten für E-Mail-Zustellbarkeit zusammenarbeiten. Ihre Chancen, eine Drosselung zu vermeiden, verbessern sich jedoch deutlich, wenn Sie die in diesem Text beschriebenen Best Practices befolgen. Dadurch werden Sie von den ISPs als legitimer Absender wahrgenommen, und Ihre E-Mails werden wie erwartet zugestellt.