Führen Sie professionelle oder geschäftliche E-Mail-Kampagnen durch? Fragen Sie sich, wie Sie DMARC-Einträge für E-Mail-Validierung und -Sicherheit implementieren können? Wussten Sie schon? Sie...
Wenn Sie einige Kontakte auf einer separaten Liste sammeln, weil Sie ihnen aus Gründen wie schlechten Zustellraten und einer Verschlechterung Ihres Absenderrufs keine E-Mails senden möchten, handelt es sich bei dieser Liste um eine Sperrliste.
Was ist eine Sperrliste? Dies ist eine der Anforderungen des CAN-SPAM-Gesetzes und ermöglicht es E-Mail-Absendern, bestimmte Empfänger zu entfernen, die eine E-Mail als Spam markiert oder sich abgemeldet haben. Die Liste erfasst außerdem ungültige, blockierte oder unzustellbare E-Mails.
Dieser Leitfaden behandelt alles Wissenswerte über die Sperrliste, ihre Funktionsweise im Marketing und warum sie für Ihre Absenderreputation von entscheidender Bedeutung ist.
Was steht auf einer Sperrliste?
Abbestellen
Ihre Sperrliste erhält umgehend die Adresse jedes Empfängers, der sich von Ihren E-Mails abmeldet, und weist das E-Mail-Programm anschließend an, keine weiteren E-Mails an diese Kontakte zu senden. Es ist wichtig zu wissen, dass Abmeldegruppen und Sperrlisten unterschiedlich funktionieren. Sie sind jedoch voneinander abhängig. Wenn ein Empfänger dem Absender mitteilen möchte, dass er kein Interesse mehr an Ihren E-Mails hat, klickt er auf die Abmeldegruppe. Umgekehrt verwendet der Absender die Sperrliste, um den Versand von E-Mails an die Mitglieder der Abmeldegruppe zu unterbinden.
Ohne eine Sperrliste ist das Klicken auf den Abmeldelink sinnlos. Die E-Mails werden weiterhin an Empfänger gesendet, die sich abgemeldet haben, und wenn dies anhält, bleibt dem Empfänger nichts anderes übrig, als diese E-Mails als Spam zu markieren.
Für optimale Ergebnisse sollte Ihr Abmeldelink gut sichtbar sein, damit Empfänger ihn leicht erkennen und nutzen können. Andernfalls könnten sie ihn als Spam markieren, was Ihrem Geschäft schadet.
Spam-Beschwerden
Die Sperrliste erfasst auch die Adressen, die Ihre Nachricht als Spam markiert haben. Wenn Sie weiterhin E-Mails an Empfänger senden, die eine Spam-Beschwerde eingereicht haben, wird Ihre Absenderreputation negativ beeinflusst. Spam-Beschwerden signalisieren den Internetanbietern (ISPs), dass Sie die Aufforderung Ihrer Empfänger, keine unerwünschten E-Mails mehr zu senden, ignorieren. Infolgedessen wird der ISP Ihre Domain oder IP-Adresse auf die Blacklist setzen.
Unzustellbare, blockierte oder ungültige Adressen
Die Sperrliste erfasst auch ungültige, blockierte und unzustellbare E-Mail-Adressen. Ihre Zustellrate wird beeinträchtigt, wenn Sie weiterhin E-Mails an solche Adressen senden. Die Internetanbieter werden sonst annehmen, dass Sie Ihre Kontaktliste nicht aktuell halten.
Für optimale Ergebnisse verwenden Sie eine zuverlässige E-Mail-Validierungs-API, um E-Mails an gültige Adressen zu senden. Solche Systeme erkennen automatisch problematische Adressen und schützen so Ihre Absenderreputation und Zustellraten.
E-Mail-Marketing und Sperrlisten
Ein weiterer großer Vorteil von Sperrlisten besteht darin, dass Sie die Häufigkeit und die Inhalte Ihrer E-Mails an bestimmte Nutzer steuern können. Sind Ihre Inhalte stets wertvoll und hilfreich, freuen sich Ihre Empfänger darauf – deshalb sind Sperrlisten für Marketer ein äußerst nützliches Werkzeug.
Nachfolgend finden Sie einige Möglichkeiten, wie Sie die Sperrliste nutzen können, um die Benutzerfreundlichkeit für Ihre Empfänger zu verbessern:
Produktspezifisch
Versenden Sie produktbezogene E-Mails? Manche Empfänger interessieren sich nur für E-Mails zu bestimmten Produkten, die sie besitzen oder mögen. Richten Sie ein Präferenzcenter ein, in dem sie sich von Produkt-E-Mails abmelden können, die nicht zu ihren bevorzugten Produkten passen. Dies lässt sich mithilfe einer Sperrliste realisieren, die speziell für den jeweiligen Produkttyp erstellt wird.
Inhaltstyp
Wenn Sie Empfänger haben, die wöchentliche Newsletter mögen, aber Ihre täglichen Angebots-E-Mails nicht so gerne erhalten, können Sie in Ihrem Präferenzcenter entsprechende Optionen anbieten. So können diese Empfänger die täglichen Angebote abbestellen, ohne ihren bevorzugten wöchentlichen Newsletter zu verpassen.
Speziellle Matching-Logik oder Vorlagen
Es ist wichtig, die Häufigkeit Ihrer E-Mail-Kampagnen richtig zu wählen – gerade in der Vorweihnachtszeit kann es schnell zu einer Flut von E-Mails kommen. Um dies zu vermeiden, fragen Sie Ihre Empfänger kurz vor den Feiertagen, ob sie keine Weihnachts-E-Mails erhalten möchten oder ob sie die Versandfrequenz reduzieren möchten.
Bitte beachten Sie, dass diese Situation keine vollständige Abmeldung der Empfänger erfordert. Sie werden stattdessen für die Feiertage auf eine Sperrliste gesetzt. Ihr E-Mail-Programm schließt sie daher während dieses Zeitraums vom Versand aus. Ab Januar können Sie ihnen wieder E-Mails senden.
Fazit
Mit Sperrlisten lassen sich viele Dinge erreichen, am wichtigsten ist jedoch, dass Sie Empfänger, die kein Interesse mehr an Ihren E-Mails haben, nicht mehr kontaktieren können. Ihre Empfänger können wiederum Inhalt und Häufigkeit der E-Mails an ihre Präferenzen anpassen. So behalten Sie Ihre gute Absenderreputation und Ihre Empfänger zufrieden.