Spamfallen sind E-Mail-Adressen, die seit langem nicht mehr genutzt werden, aber weiterhin aktiv überwacht werden. Es können auch neue E-Mail-Adressen sein, die speziell zur Ergreifung von Spammern erstellt wurden.
Anti-Spam-Organisationen, Internetanbieter und andere Gruppen nutzen bestimmte E-Mail-Adressen, um Absender von E-Mails an veraltete Kontakte oder an Kontakte, die dem Empfang solcher Nachrichten nicht zugestimmt haben, zu identifizieren. Diese E-Mail-Adressen werden als Spamfallen bezeichnet.
Spamfallen imitieren reguläre E-Mail-Adressen – sie werden aus alten, von ihren ursprünglichen Besitzern aufgegebenen E-Mail-Konten erstellt. Obwohl ständig neue Spamfallen generiert werden, sind diese keiner realen Person zugeordnet oder von ihr kontrolliert. Daher melden sich solche E-Mail-Adressen weder für E-Mail-Marketing an, noch generieren sie Klicks oder öffnen Nachrichten.
So gelangen Spamfallen in die Zielgruppe:
Die alten Adressen, von denen Spamfallen abgeleitet werden, könnten sich bereits in Ihrer Empfängerliste befinden. Daher können E-Mail-Adressen auf Ihrer Liste, die nicht genutzt, veraltet oder nicht aktiv verwaltet werden, zu Spamfallen werden.
Spamfallen finden sich am häufigsten in Kontaktlisten von Drittanbietern – entweder gemietet oder gekauft. Viele dieser Adressen stammen aus dem Internet, in der Regel aus unbestätigten, öffentlich zugänglichen Quellen.